Medien rauben uns Lebenszeit. Wie wir uns wehren können

Nur schnell auf TikTok oder Instagram schauen und huch! – schon ist eine Stunde vorbei! Eine halbe Stunde doomscrollen und wir denken, die Welt ist schlechter als sie tatsächlich ist. Ein ungesunder Medienkonsum kann dazu führen, dass wir psychische Probleme entwickeln und auch die klassischen Medien haben sich zum Teil so sehr an die aktuelle Aufmerksamkeitsökonomie angepasst, dass es uns und unseren gesellschaftlichen Diskursen überhaupt nicht gut tut.

In dieser Folge sprechen wir mit der Neurowissenschaftlerin Maren Urner darüber, wie unsere Aufmerksamkeit funktioniert und wie viele Medien das ausnutzen. Und mit Han Langeslag von Perspective Daily blicken wir kritisch auf Nachrichtenjournalismus im 21. Jahrhundert: Wie versuchen sie, unsere Aufmerksamkeit zu triggern und wie verändert das unsere Sicht auf die Welt?

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Danke an alle, die uns unterstützen. „Wind und Wurzeln“ ist jetzt eine gemeinsame Produktion von hauseins und Perspective Daily, dem unabhängigen, community-finanzierten Magazin für konstruktiven Journalismus. Dank Perspective Daily gibt es „Wind und Wurzeln“ jetzt ein Mal im Monat. Dank euch können wir unabhängig von Werbung bleiben. Wenn ihr uns dabei unterstützen wollt, könnt ihr das bei steady oder direkt bei hauseins tun.

Lins und Hintergründe

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Kobuk? Was ist Kobuk?

Ein ungewöhnlicher Name: Kobuk. Dabei handelt es sich um ein Presseprojekt aus Österreich, eine Redaktion, die damit beschäftigt ist, all die verdrehten Wahrheiten und Lügen aus dem Boulevard und auch Medien, die sich weitaus seriöser geben, aufzudecken. Gerade in diesen Zeiten ist dieser Einsatz lobenswert. Deswegen möchten wir an dieser Stelle auf das Projekt hinweisen und werden auch in Zukunft immer wieder darauf verweisen, wenn etwas aufgedeckt wurde.

Kobuk sucht im Moment nach Mitgliedern, damit kritischer Journalismus weiter existieren kann. Wer sich berufen fühlt, schaue mal auf dieser Seite vorbei.

Wer wissen möchte, welche tolle Geschichte hinter dem Namen „Kobuk“ steckt, der lese hier weiter.

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Merz’ Stadtbild-Aussage aus Mitschrift gestrichen: Was besagt das Neutralitätsgebot

Nach einer abwertenden Bemerkung von Merz über Migranten im „Stadtbild“ wurde dieser Abschnitt nicht in die Mitschrift auf der Kanzler-Webseite aufgenommen. Dies wird von der Regierung als normaler Vorgang betrachtet, der dem Neutralitätsgebot entspricht. Es bleibt fraglich, ob dies tatsächlich als gewöhnlich angesehen werden kann.

Den ganzen Artikel kann man hier nachlesen.