Berichten wo es ungemütlich ist

Autoritäre Staaten bedrängen ausländische Medienschaffende: Visum- und Akkreditierungsentzug, Embeds im Gazastreifen, zensurierte Berichte. Historisches Tiefstand der Pressefreiheit (RSF, 2025). Beispiele: Türkei, Hongkong. Journalistinnen/Journalisten riskieren Festnahmen, Exil oder eingeschränkte Arbeit; volle Berichterstattung bleibt oft außerhalb des Landes.

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Lobbylandkarte: Big Tech mischt mit

Die Big Tech Lobbylandkarte Deutschland visualisiert öffentlich verfügbare Lobbyregister-Daten, um zu zeigen, wie Google, Microsoft, Amazon, Apple, Meta, TikTok und Palantir politischen Einfluss in Deutschland ausüben. Kritisch wird ihre systematische Verankerung über Verbände, Ressourcen und Netzwerke betont, während Transparenzlücken und Gegenmacht fehlen. 50 Wörter.

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VG Wort: Erlös gesunken

Der Erlös der VG Wort sank 2025 auf 150,62 Mio. Euro (-vs. 165,64 Mio. im Vorjahr). Haupttreiber bleiben Geräte- und Speichermedienvergütung. Einzelposten: Kopiergerätevergütung gesunken, Audio/Video-Einnahmen rückläufig, Bibliothekstantieme stabil, Pressespiegel leicht gestiegen, Lern- und Semesterapparate fallend. Hauptausschüttungen geplant, Jahresabschluss 2025 Abstimmung Juni 2026.

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Springer baut Stellen in Polen ab

Der EFJ, dju in ver.di und polnische/schweizer Verbände fordern Springer/Ringier auf, geplante Stellenstreichungen bei Ringier Axel Springer Polska (RASP) aufzugeben. Bei 1.350 Mitarbeitern drohen ca. 160 Entlassungen trotz Profit 2024. Forderung: faire Lösungen, Beschäftigung sichern, mit Gewerkschaften zusammenarbeiten.

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Zeugnisse engagierter Fotograf*innen

Die World Press Photo Ausstellung 2026 im Willy-Brandt-Haus Berlin zeigt globale Konflikte, Klimawandel-Folgen und Zivilcourage. Schwerpunkte: Abschiebepraxis (ICE), Familienbetriebe von Abschiebung, Gewalt in Favela, Klimakatastrophen, und Mensch-Maschine-Beziehungen. Die Ausstellung betont auch gesellschaftliche Verantwortung und kritische Perspektiven. Eintritt frei, 12–18 Uhr.

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Politik zwingt MDR in die Knie

Ver.di reagiert auf MDR-Sparmaßnahmen: starker Personal- und Programmabbau droht aufgrund ausbleibender Beitrags­erhöhung 2025. Forderungen: gesicherte Finanzierung, faire Bezahlung, soziale Verbesserungen, Schutz regionaler Inhalte und journalistische Vielfalt. Kritik an Politik und Landesregierungen, die unsichere Finanzierung und Spardruck verschärfen. Maßnahmen gefährden Publizistikvielfalt und öffentlich-rechtlichen Auftrag.

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Bayern bessert Rundfunkgesetz nach

Zusammenfassung (max. 50 Wörter):
Die bayerische Regierung plant Änderungen am Rundfunkgesetz, das BR zugrunde liegt. Kernpunkte: Abschaffung des „Gestaltungsziel“-Verbots, Anpassung der 60-Prozent-Informationsquote, Einbeziehung von Bildung/Kultur sowie eine Beitragsstabilität. Kritiker warnen vor politischem Druck und verfassungsrechtlichen Risiken; BR-Intendantin fordert Berücksichtigung kritischer Stimmen. Weiteres Verfahren im Ministerrat und Landtag.

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ORF: Jetzt reden die Mitarbeitenden

Der ORF-Chefbrudersskandal belastet öffentlich-rechtlichen Rundfunk Österreich stark: mutmaßliche sexuelle Belästigung, toxisches Klima und politische Einflussnahmen. Mitarbeitende fordern umfassende Veränderungen, unabhängige Gremien, faire Anstellungen und Transparenz. Große Belegschaftsaktion gegen Machtmissbrauch; über 350 unterstützen neue Nachfolge-Kampagne. Sparpolitik und Missstände kosten Vertrauen und Geld; Wandel sei dringend nötig.

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DW: Mehr Protest gegen Kürzungen

Der Fachbeirat der DW Educational Programs kritisiert die geplanten Kürzungen im Deutschangebot der DW und warnt vor irreversiblen Schäden. Sparpläne bündeln Journalistik und Deutschlernprogramme, sparen rund 1,8 Mio. Euro (Gesamtbudget ~2 Mio.). Belegschaft und Fachbeirat fordern Revidierung und Fortführung des Deutschlernangebots.

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Medien-Appell: „Lasst uns nach Gaza“

Offener Brief von rund 30 Medienvertreter*innen fordert Zugang zur palästinensischen Enklave Gaza, der seit 930+ Tagen verboten ist, sowie Schutz der Journalist*innen. Klagen beim israelischen Obersten Gericht laufen verzögert. Internationale Medienhäuser betonen Pressefreiheit; Ambivalenz: ausländische Reporter würden palästinensische Arbeit fortsetzen.

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