Preis für Recherche über EU-Flüchtlingslager

Bei der European Press Prize 2026 erhielt das Online-Magazin Republik und das WAV Recherchekollektiv Zürich den Hauptpreis in der Migration Journalism Award-Kategorie. Ihre Recherche dokumentiert unbegleitete Kinder, die in überfüllten griechischen EU-Lagerhäusern schichtweise auf dem Boden schlafen, und macht Missstände öffentlich.

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ver.di ruft beim WDR zum Warnstreik auf

Ver.di ruft WDR-Beschäftigte und Beitragsservice zu einem 24-stündigen Warnstreik vom 8. Juni 2026, 02:00 Uhr, bis 9. Juni 2026, 02:00 Uhr auf. Forderung: +7% Gehalt/Honorare (mind. 300 Euro) bzw. +200 Euro/Monat für Auszubildende; zwölfmonatige Laufzeit. Hinweis: nächste Verhandlungsrunde am 9. Juni.

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schon entdeckt? Die Zeitschrift mare

Die mare-Verlagsgemeinschaft wandelt sich zur Genossenschaft, um Verleger Nikolaus Gelpke zu entlasten. Zwanzig Mitarbeitende steuern künftig Entscheidungen gemeinsam, ergänzt durch Fördermitglieder. Vorteile: mehr Transparenz, bessere Zusammenarbeit von Magazin- und Buchbereich, flache Hierarchien; Nachteil: zunächst komplexe Gremienarbeit. Weitere Verlage verfahren unterschiedlich.

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Filmtipp: Manipulation

Ein Investigativjournalist wird von Matteo, einem jungen Geheimbund‑Nachkommen, in korrupte Machtlinien Europas eingeführt. Matteo will gegenstehen, doch ein Komplott droht ihn zu stürzen. Ein Rufmordkampagne folgt, während Ivans Enthüllung scheitert. Film „Manipulation“ hinterfragt, ob wahre Enthüllung gelingt oder die Manipulation siegt. Kinostart 24. Juni 2026.

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Berufsstart in den Journalismus

Zusammenfassung (max. 50 Wörter):
Journalismus eröffnet Begegnungen, Geschichten und Transparenz, ist aber auch anspruchsvoll und wandelbar durch digitale Plattformen und KI. Rund 218.000 Menschen arbeiteten 2024 in Redaktion, Verlagswesen oder PR; der Großteil in Redaktion. Praktische Erfahrung zählt mehr als Abschlüsse. Diskriminierung und unfaire Bedingungen erschweren Einstieg, Teilzeit-Volontariate könnten helfen, bedarf jedoch Finanzierung.

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Weimer kann Extremismusvorwurf nicht belegen

Verwaltungsgericht Berlin verbietet Weimer, die Betreiberinnen der Berliner Buchhandlung zur Schwankenden Weltkugel als politische Extremisten zu bezeichnen. Haber-Verfahren zur Frage von Verfassungsschutz-Erkenntnissen bei Förderentscheidungen problematisch: unklarer Inhalt, kein effektiver Rechtsschutz. Urteil stärkt Transparenz in Förderprozessen; weitere Klagen gegen Datenaustausch laufen. Förderung soll Vielfalt sichern, nicht disziplinieren.

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Kontext: Investigatives wird zum Risiko

Der Kontext verliert einen Rechtsstreit gegen einen AfD-Mitarbeiter: Quellenschutz könne durch Gerichtsforderungen gefährdet werden, da Authentizität von Quellen dann stärker überprüft wird. Entschädigung von 25.000 Euro; BGH bestätigte. Fazit: Investigativer Journalismus wird riskanter und teurer, sofern Gerichte mehr Transparenz über Informant:innen verlangen.

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RSF: Mehr Schutz für Journalisten im Exil

RSF warnt vor transnationaler Verfolgung von Journalistinnen und Journalisten, auch in Deutschland. Täterstaaten nutzen Überwachung, Drohungen und Druck. Forderungen: Anerkennung von TNR als Menschenrechtsverletzung, zentrale Koordinierungsstelle, klare Meldewege, behördliche Schulungen, Schutz vor Abschiebung und verschärfte Exportkontrollen für Spionagesoftware.

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Lokaljournalismus: Wider die Nachrichtenwüste

Der Text betont, dass fehlender Lokaljournalismus Kontrollinstanz, Polarisierung und geringes Engagement fördert. Regionen mit geringem Vertrauen, Angriffen auf Journalist*innen und AfD-Dominanz zeigen Bedarf an vielfältigen Lokalmedien. Experten diskutieren Ursachen wie Personal- und Kostendruck sowie neue Formate zur Stärkung lokalen Journalismus in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

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Novellierter Staatsvertrag tritt in Kraft

Der novellierte Staatsvertrag von Berlin-Brandenburg tritt am 1. Juni 2026 in Kraft: Wahlverfahren des Medienrats ändert sich, Vorsitz künftig mit Zweidrittelmehrheit; je Parlamentslage je vier bzw. fünf Mitglieder, absolute Mehrheit statt Zweidrittel. MABB wird zu einem Sachverständigengremium, Transparenz- und Gehaltsregeln plus erhöhter Etat. UKW-Digitalisierung und Umstieg auf DABplus vorgesehen.

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