Vorsichtige Rückkehr nach Ecuador

Leonardo Gómez Ponce nutzte ein Reporter-ohne-Grenzen-Stipendium in Berlin, kehrte aber vorsichtig nach Quito zurück. Wegen Morddrohungen schützt er sich online und in der Öffentlichkeit. ■ Forscht über Gewaltkartelle in Durán, Chone, San Lorenzo mit Tierra de Nadie; Förderung von Lokaljournalismus. Regierungsschutz für Reporter mangelhaft.

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Neue Aufgaben im Community-Management

Zusammenfassung (max. 50 Wörter):
Durch Plattformwirtschaft entstanden neue Berufe wie Community-Management, doch deren Wertschätzung und Arbeitsbedingungen bleiben häufig prekär. NdM fordern Anerkennung als journalistische Kernaufgabe, bessere Ressourcen, Schutz vor Hassrede, Deeskalationstraining und Diversität. Ausbildungslücken bestehen; viele Wege in den Beruf unklar.

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Pressefreiheit ist keine Weltmeisterschaft

Deutschland rutschte 2026 auf Platz 14 der Pressefreiheit. Gründe: schlechter werdende politische, wirtschaftliche und Sicherheitsbedingungen, plus zunehmende Diffamierung von Journalist*innen, besonders von rechts. Fazit: Pressefreiheit ist kein Wettbewerb, sondern Grundlage der Demokratie. Forderungen: Schutz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Gemeinnützigkeit von Non-Profit-Journalismus, Schutzkodex, Gegen Einschüchterungsklagen; Selbstbehauptung der Gewerkschaften.

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Seminare zu Sexismus in der Medienbranche

Der Themis-Verein, gegründet 2018, ist eine unabhängige Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt in der Kultur-, Medien- und Sendebranche. Er bietet juristische und psychologische Beratung, Aufklärung und eine neue Seminarreihe zu Sexismus am Arbeitsplatz für Beschäftigte, Freiberufler, Azubis, Studierende und Vertrauenspersonen.

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Der Arbeitskampf im ÖRR geht weiter

Ver.di setzt Tarifverhandlungen mit ARD-Sendern fort und fordert sieben Prozent Honorar- bzw. Gehaltserhöhung bzw. mindestens 300 Euro mehr monatlich, auch für WDR. WDR-Fortschritt mit VRFF wird scharf kritisiert; ver.di verlangt bessere Konditionen, kürzere Laufzeiten und Mitbestimmung bei Personalversetzungen. Streiks nicht ausgeschlossen; nächste Termine: NDR/BR (11.6), SWR (30.6), WDR (1.7).

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Starke Zukunftsoffensive für COSMO

Über 500 Organisationen fordern Ausbau statt Abwicklung von COSMO (ARD) zu einem bundesweiten Gemeinschaftsprogramm. Offener Brief betont COSMO als unersetzbaren interkulturellen Raum gegen Polarisierung und Desinformation. Drei Kernforderungen: Ausbau, Transparenz der Reichweite und verankernde Rolle der plurale Einwanderungsgesellschaft in ARD-Strategie.

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Bildmarkt ächtzt unter KI-Entwicklung

Die Umfrage zum deutschen Bildermarkt zeigt: Fotograf*innen und Agenturen meiden KI-generierte Bilder, während Auftraggeber stärker darauf setzen. KI-Nachfrage steigt auf 56,6–62% ( journalistisch, PR/ Werbung ). Folgen: Auftrags- und Archivanfragen sinken; Honorare stagnieren; Gender Pay Gap bleibt relevant; klare KI-Training-Verweigerung. Download verfügbar.

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ARD-Generalsekretariat wird zur Geschäftsstelle

Die ARD ersetzt Generalsekretariat durch eine künftig umfassendere Geschäftsstelle in Berlin (RBB). Ziel: interne Organisation stärken, Vorsitz administrativ unterstützen, weniger Personalaufbau während Amtszeiten. Personalbestand wächst von 12,5 auf 25,5 Stellen. Leitung bislang ausgeschrieben; Pilotphase bis 2028, danach Evaluation.

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Vor Desinformation schützen

Die dpa, GHJS und Medienebene e.V. starten 2026 eine „Prebunking Elections“-Kampagne zur Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen. Ziel: Präventiv Desinformation begegnen, KI-Tools prüfen, ob Inhalte KI-generiert sind. Ergebnisse erscheinen als Whitepaper; Inhalte werden via Kurzvideos und Austauschformaten in Mainz/Augsburg vermittelt, übertragbar auf andere Regionen.

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Unklare Leitlinien im Umgang mit Rechts

Zusammenfassung (max. 50 Wörter):
ARD-Sendeanstalten arbeiten vor Landtagswahlen an ausgewogener Berichterstattung, stehen aber vor Kritik: AfD-Teilnahme an Debatten spaltet Kritik von Politik und Gewerkschaften. NDR, SWR, MDR, rbb berichten nach abgestuften Chancengleichheit-Kriterien; Live-Checks und Faktenchecks setzen Fokus auf Korrektheit, nicht Eitelkeit. Debattenformate bleiben umstritten.

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