ZDF wollte MICH mit Luke Mockridge & AfD zusammensetzen 😳

Aljosha ist Autor und YouTuber und er wurde vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen, namentlich dem ZDF, eingeladen in eine Sendung, in der er auf Luke Mockridge treffen sollte – und auf einen Vertreter der AfD. Warum wird solchen Leuten immer noch Reichweite gegeben? Aljosha ordnet ein:

Journalismus ist antifaschistisch, oder er ist kein Journalismus!

Nadia Zaboura

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Auszug aus den Kommentaren:

Ich arbeite selbst als Journalist und checke, genau wie du, was die Logik hinter solchen Formaten ist. Finde aber, genau ein ZDF oder Funk könnten sich durch ihre Finanzierung mittels Gebühren dem reisserischen Clickbait-Journalismus entziehen und stattdessen journalistische Projekte umsetzen, für die unabhängige Creator nicht die Ressourcen haben. Denn der Auftrag eines gebührenfinanzierten Mediums ist nun mal nicht „Reichweitenmaxxing“, sondern das Informieren der Bevölkerung und auch Meinungsbildung. Und auch hier bin ich bei dir: Ich finde das Prinzip „mit allen reden“ muss immer gegen das „eine schädliche Plattform bieten“ abgewogen werden. Bei uns in der Schweiz ist es mit der SVP teilweise eine schwierige Situation, da ihre Politiker*innen zwar immer wieder mit diskriminierenden Aussagen auffallen, die Partei insgesamt aber einen grossen Wähleranteil hat und zumindest nicht durchs Band offen demokratiefeindlich und rechtsextrem ist. In Deutschland wäre das aber anders – eine teilweise verfassungsfeindliche Partei sollte von den Medien nicht wie eine normale politische Kraft behandelt werden. Denn wer die Intoleranten toleriert, schafft auf Dauer Toleranz ab.

@noahasal

und es ist ja nicht nur der journalismus der extremismus im öffentlichen leben validiert. letztes wochenende demonstrierten wiedermal die selbsternannten „lebensschützer“ vom marsch fürs leben. in zürich gab es eine bewilligte demonstration an der ca 3000 personen teilnahmen. der gegenprotest bekam keine bewilligung und wurde von der polizei mit wasserwerfern und gummischrot niedergeknüppelt. ich finde das zeigt recht gut wie weit wir gekommen sind. frauen ihre rechte absprechen= meinungsfreiheit. dagegen protestieren= verboten.

@entk.joker007

Lanz hat geantwortet: Ich musste es 5x lesen, um es zu glauben!!!

Markus Lanz und Harald Lesch: Beide haben in ihren ZDF-Sendungen offen falsche Inhalte wiedergegeben – aber komplett unterschiedlich darauf reagiert. Wir zeigen einerseits, wie Kritik komplett abgeblockt wird – und andererseits, wie der transparente Umgang damit aussehen kann.

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DIESEN Öffentlichen Rundfunk kann man nur ablehnen

Das ZDF hat Danger Dan aus der Anstalt ausgeladen – sein Lied „Keine Angst“ sei angeblich eine Anleitung zum Extremismus. Stattdessen soll das Thema bei Aspekte besprochen werden. Diese Entscheidung zeigt, wie tief der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der Krise steckt: Salami-Taktik statt Fehlerkultur, Doppelstandards bei der Kunstfreiheit und vorauseilender Gehorsam gegenüber dem rechten Rand. Dazu sechs konkrete Vorschläge, wie ein starker ÖRR aussehen müsste.

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Ergänzung: ein Zuschauer schreibt über die „Aufarbeitung“ des Liedes in der Sendung Aspekte:

Ich habe die „ausführliche journalistische Beleuchtung“ der Aspekte „Sonderausgabe“ gesehen: Grauslich! Von Sekunde eins an war sehr unangenehm zu spüren, dass das ZDF nach Rechtfertigungsgründen für die Ausladung der beiden Künstler gesucht hat. Mit heißer Nadel gestrickt und – wie sollte es anders sein – in gewisser Weise selbstbeweihräuchernd. Man hat sich die Entscheidung ja sooooooooooooooo schwer gemacht, aber es ging halt nicht anders.
Das ZDF verkommt zunm Steigbügelhalter der rechtsextremen Machtergreifung.

@AM-gf9fp