Angst liest sich gut – Wie österreichische Printzeitungen über Geflüchtete berichten

Eine Analyse österreichischer Printmedien zeigt, dass Herkunft Geflüchteter stark in der Berichterstattung markiert wird. Die Presse schildert Ukrainer meist positiv und integrativ, während Syrer, Afghanen und Tschetschenen häufiger problematisiert werden. Die Kronen Zeitung verwendet aggressive Messer-Narrative; insgesamt dominiert ein negativer Grundton, Leserbriefe inklusive. Folgen: verzerrtes Bild von Geflüchteten.

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Wiederbelebungsversuche und Autowracks: Unfallvoyeurismus in österreichischen Medien

Der Text kritisiert Unfallvoyeurismus in österreichischen Medien: Häufig werden Autowracks, Rettungseinsätze und Leichenbilder gezeigt, wodurch Opfer identifizierbar werden und Privatsphäre verletzt. Eine Auswertung der großen Zeitungen (Jan–März 2026) zeigt fast tägliche post-Unfall-Fotos; Alternativen wie Symbolfotos oder zurückhaltende Bilder werden vorgeschlagen, um Respekt zu wahren.

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Neue Kampusch-Doku: ORF reißt geschützten Lebensbereich auf

Der ORF strahlt am 16. März die Doku „Natascha Kampusch – Gefangen in Freiheit“ aus, die ihren aktuellen Gesundheitszustand beleuchtet. Kritiker sehen Privatsphäre verletzt, da Informationen von Familienmitgliedern stammen und Kampusch selbst nicht spricht. Medienethik-Experten warnen vor Schaden und möglichen rechtlichen Folgen.

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Aus dem Weißen Haus direkt in die Schlagzeile: Trumps Lügen überfordern deutschsprachige Medien

Der Text analysiert, wie deutschsprachige Medien Trumps Desinformation verbreiten. An den Fällen Renee Good, Alex Pretti und Grönland wird gezeigt, dass Berichte häufig Behördenbehauptungen mit verifizierten Videos vermischen, Zweifel zulassen oder Notlügen als Zwischenbilanz darstellen. Trotz wachsender Trump-Faktenchecks entgeht vielen Berichten die klare Lüge.

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Hitler-Clickbait in österreichischen und deutschen Medien

Boulevardmedien in Österreich und Deutschland nutzen Hitlers Namen für Clickbait, indem sie spekulative und triviale Geschichten über seinen Gesundheitszustand und Sexualität veröffentlichen. Diese Berichterstattung trivialisiert die Schrecken des Nationalsozialismus und entpolitisiert Hitlers Figur, was eine gefährliche Form der Geschichtsverfälschung darstellt.

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Unkritisch und intransparent: JournalistInnen auf „Dream“-Reise mit Sebastian Kurz

Sebastian Kurz lud Journalisten zu einer Reise nach Tel Aviv ein, um sein KI-Start-Up „Dream“ vorzustellen. Viele Medien erwähnten nicht, dass die Kosten vom Unternehmen getragen wurden, und konzentrierten sich hauptsächlich auf Kurz, während wichtige Themen oberflächlich behandelt wurden. Kritische Berichterstattung fehlte weitgehend.

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„Autofocus“ – Wie das Werbeformat einer Industrielobby zum „Servicemagazin“ im ORF wurde

Der Artikel analysiert das ORF-Format „Autofocus“, ursprünglich von der Automobilindustrie initiiert, das sich als „Servicemagazin“ tarnt. Es beleuchtet, wie die Sendung PR-Elemente der Branche in Form von Hochglanzartikeln präsentiert, während kritische Themen oft zugunsten der Industrie gemildert werden. Finanzierungsquellen und echte journalistische Integrität werden hinterfragt.

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