Der Text analysiert, wie deutschsprachige Medien Trumps Desinformation verbreiten. An den Fällen Renee Good, Alex Pretti und Grönland wird gezeigt, dass Berichte häufig Behördenbehauptungen mit verifizierten Videos vermischen, Zweifel zulassen oder Notlügen als Zwischenbilanz darstellen. Trotz wachsender Trump-Faktenchecks entgeht vielen Berichten die klare Lüge.
Femizid: So machen Medien Johanna G. ein zweites Mal zum Opfer
Der Artikel kritisiert Boulevardmedien scharf dafür, Johanna G.s Femizid erneut zu entwerten: Sie schuldig zu machen, den mutmaßlichen Täter zur erzählbaren Figur zu stilisieren, private Details zu veröffentlichen und eine Sex-Unfall-These zu dominieren; zudem kursieren Gerüchte über Schwangerschaft, voyeuristische Bildsprache und Täterfokus.
Heiße Luft aus der Kronen Zeitung: Das Kern-Comeback ist wieder da
Christian Kern wird als potenzieller SPÖ-Chef diskutiert, nachdem eine Umfrage der Kronen Zeitung ihm einen Vorteil im Vergleich zu Andreas Babler zuschreibt. Medien spekulieren über Kerns Comeback, während er dies wiederholt dementiert. Kritik entsteht an der Berichterstattung, die als spekulativ und wenig fundiert wahrgenommen wird.
Hitler-Clickbait in österreichischen und deutschen Medien
Boulevardmedien in Österreich und Deutschland nutzen Hitlers Namen für Clickbait, indem sie spekulative und triviale Geschichten über seinen Gesundheitszustand und Sexualität veröffentlichen. Diese Berichterstattung trivialisiert die Schrecken des Nationalsozialismus und entpolitisiert Hitlers Figur, was eine gefährliche Form der Geschichtsverfälschung darstellt.
Unkritisch und intransparent: JournalistInnen auf „Dream“-Reise mit Sebastian Kurz
Sebastian Kurz lud Journalisten zu einer Reise nach Tel Aviv ein, um sein KI-Start-Up „Dream“ vorzustellen. Viele Medien erwähnten nicht, dass die Kosten vom Unternehmen getragen wurden, und konzentrierten sich hauptsächlich auf Kurz, während wichtige Themen oberflächlich behandelt wurden. Kritische Berichterstattung fehlte weitgehend.
„Jemand macht Geld mit Fake-Nacktbildern“: Ja, die Heute-Zeitung!
Die Heute-Zeitung berichtet über die Verbreitung von KI-generierten Fake-Nacktbildern, betrifft vor allem Prominente wie die Influencerin Nathistyle und Leni Klum. Obwohl die Zeitung auf die Probleme hinweist, verbreitet sie selbst diese Bilder, was die Verantwortung für die ungewollte Sexualisierung verstärkt.
„Autofocus“ – Wie das Werbeformat einer Industrielobby zum „Servicemagazin“ im ORF wurde
Der Artikel analysiert das ORF-Format „Autofocus“, ursprünglich von der Automobilindustrie initiiert, das sich als „Servicemagazin“ tarnt. Es beleuchtet, wie die Sendung PR-Elemente der Branche in Form von Hochglanzartikeln präsentiert, während kritische Themen oft zugunsten der Industrie gemildert werden. Finanzierungsquellen und echte journalistische Integrität werden hinterfragt.
Fragwürdiges Antenne-Kärnten-Interview mit Missbrauchsopfer
Ein Interview von Antenne Kärnten mit einem ehemaligen SOS-Kinderdorf-Kind über Missbrauch wird kritisiert. Trotz freiwilliger Teilnahme wurde der Opferschutz vernachlässigt. Detailfragen könnten retraumatisieren, identifizierbare Informationen gefährden die Privatsphäre. Experten betonen die Verantwortung der Medien, um Opfer nicht weiter zu belasten und einen klaren Rahmen zu schaffen.
So viel öffentliches Geld bekamen Medien 2024
Im Jahr 2024 hat die öffentliche Hand erneut erhebliche Summen an Medien ausgegeben, wobei nicht nur Boulevardmedien profitierten. Höhere Förderungen für Qualitätsjournalismus und Anzeigen führten zu Kontroversen und Forderungen nach Reformen der Förderstruktur. Der Exxpress hingegen erhielt kaum öffentliche Gelder.
Gletscher-Forscherin spricht in der Kleinen Zeitung keinen „Klimawandel-Klartext“
Im Interview mit der Kleinen Zeitung äußert sich die Glaziologin Andrea Fischer nüchtern zum Klimawandel und dem Gletscherrückgang in Österreich. Sie betont, dass Gletscher unter den aktuellen Bedingungen nicht überlebensfähig sind, relativiert deren Bedeutung für die Menschen und mahnt notwendige Anpassungen an, ohne alarmistische Töne zu verwenden.